Rüter Fruchtsaft

Sie finden hier eine persönliche Interpretation einiger Definitionen der Fruchtsaftverordnung. Den orginal Gesetzestext finden Sie z.B. unter:

gesetze-im-internet.de/frsaftv_2004

“Fruchtsaft-Verordnung”

Saft

Fruchtgehalt: 100%

ohne Zusatz von Aromastoffen, Farbstoffen und Konservierungsmitteln. Ein Saft kann direkt oder aus Konzentrat hergestellt werden. Der Zusatz von Konservierungsstoffen, Farbstoffen und Aromen ist nicht zulässig.

 

Direktsaft

Fruchtgehalt: 100% wie beim “einfachen” Saft. Direktsaft wird ohne den Umweg der Konzentrierung, also direkt aus der Frucht gekeltert und in Flaschen abgefüllt. Ein “Zwischenstop” im Tanklager für die Winterpause ist ebenfalls erlaubt. Es gilt jedoch der Grundsatz, sowenig thermische Belastung wie möglich auf den Direktsaft wirken zu lassen. Direktsaft benötigt zudem keine “Aromarückführung” aus einer Konzentrierung

Nektar

ist ein auf Trinkstärke herabgesetzter “Muttersaft”, der sonst wegen der hohen Fruchtsäuregehalte nicht genießbar wäre. In Deutschland sind alle heimischen Beeren, Sauerkirschen und Rhabarber nur als Nektar bzw. als Süßmost trinkbar. Zuckerzusatz oder der Einsatz von Zuckeraustauschstoffen runden den Geschmack ab. Sie sollten aber skeptisch werden, wenn Obst (z.B. Äpfel, Orangen), welches als Direktsaft oder als Saft verarbeitet wird, als günstigeren Nektar oder Fruchtsaftgetränk gibt. Vergleichen Sie den Fruchtanteil mit dem Preis eines 100% igen Saftes.

 

Fruchtsaftgetränk

hier wird der Baukasten für Getränke geöffnet

nur mit Aromen, viel Zucker und noch mehr Wasser kann ein Fruchtsaftgetränk mit weniger als 25% wertgebender Inhaltsstoffe einen vollmundig Geschmack imitieren. Rechnen Sie doch mal den Zuckerpreis zwischen diesem Getränk und ihrer Hausmarke  an Kistallzucker um. Der Fruchtanteil ist hier nur noch Kosmetik.